Wer bin ich?

An dieser Frage haben sich Philosophen - von Descartes über Wittgenstein bis hin zu Precht - die Zähne ausgebissen. Aber soll es an dieser Stelle nicht um eine philosophische Antwort auf diese Frage gehen. Vielmehr möchte ich mich, den Schwarzen Peter und den Blog in groben Zügen vorstellen.   

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Studium der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München​:

Master, konsekutiv (M.A.): 4 Semester vertiefte wissenschaftliche Ausbildung in dem Schwerpunkt "Religion und Vernunft". Auseinandersetzung mit existentiellen ethischen Fragen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Bachelor (B.A.): 6 Semester grundlegende Einführung in die Vielfalt philosophischer Disziplinen und Epochen (u.a. Erkenntnislehre, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, formale Logik, Metaphysik, Naturphilosophie, Anthropologie, Allgemeine Ethik, Sozialphilosophie, Philosophiegeschichte). 

Fort- und Zusatzausbildung an der Akademie Kinder philosophieren in München:

Philosophie für Kinder, Jugendliche (und Erwachsene) durch eine methodisch und didaktisch abgestimmte Gesprächsleitung erlebbar machen. Erlernen des "Handwerkszeugs" für zielgruppengerechtes Philosophieren.

Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Philosophie mit Sitz an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Ebenfalls von Anfang an dabei

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Ohne einen Augenblick des Zögerns hat sich der "Schwarze Peter" bereit erklärt, dieses Projekt als Gastautor zu unterstützen. Jedenfalls so lange er die Anerkennung von Leserseite bekommt, die ihm seiner Meinung nach gebührt.

 

Was das philosophische Rüstzeug angeht, fühlt er sich dem Blog-Verantwortlichen (siehe Foto oben) locker gewachsen. Sein Innenleben betreffend, gibt es jedoch deutliche Unterschiede: Der "Schwarze Peter" macht aus seiner ungeordneten Psyche und seinen volatilen Seelenzuständen keinen Hehl. Deshalb erfahren wir in seinen unregelmäßig erscheinenden Beiträgen mindestens so viel über ihn, wie über das philosophische Thema, dem er sich gerade widmet.

Über diesen Blog

Stellt der Hang zur Philosophie eine besondere Form der Gedankenschwere dar, die nicht sehr lebenstauglich ist? Die Schweizer Philosophin Ursula Pia Jauch ist dieser Meinung. Hat Sie damit recht? Ich denke ja, aber erfreulicherweise ist Philosophie zugleich sehr viel mehr. Zum Beispiel ein kurzweiliges und bereicherndes Sich-auf-den-Weg-machen.

 

Gemäß dem Motto "Der Weg ist das Ziel" ist es möglich, allen alltagsrelevanten Themen einen philosophischen Twist zu geben. Warum sollte man das tun, wenn die Welt auch ohne Philosophie schon kompliziert genug ist und die gefundenen Antworten wie am Fließband beständig neue - zum Teil lästige - Fragen produzieren, wenn einem die Philosophie im Gegensatz zu den Naturwissenschaften allgemein gültige Erkenntnisse vorenthält? Vielleicht deshalb, weil der Mensch dasjenige Lebewesen ist, das sich zum Ganzen seiner Existenz verhält und dem es um ein sinnvolles Eingebettet-sein in einen größeren Zusammenhang geht.

Dieser Blog ist kein Ruf aus dem Elfenbeinturm von einsamen Denkern für einsame Denker sein. Vielmehr ist er als lebendiger Tummelplatz für alle philosophisch interessierten Menschen gedacht. Ich möchte für alle bewegenden Themen offen sein und auf jegliche inhaltliche Engführung verzichten. Bei aller Lebensnähe wird die akademische Philosophie in den Blog-Beiträgen dezent, aber qualitätssichernd und strukturgebend, präsent sein. 

Darüber hinaus greife ich Themen auf, die Lesern auf den Nägeln brennen. Im Idealfall entwickelt sich dieser Blog im Zusammenspiel zwischen den Lesern und mir zu einem verbindenden Projekt.

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Hinweis zum Thema Gendern

Ich respektiere und schätze jeden Besucher unabhängig von Geschlecht und Rasse. Ich werde mich aber nicht dem Trend hin zu einer geschlechterneutralen Sprache anschließen. Wenn ich - wie soeben geschehen - von Besuchern und nicht von Besuchenden oder Besucher*innen (m/w/d) schreibe, bitte ich um Nachsicht. Es soll sich möglichst niemand ausgeschlossen fühlen.

Wie das Kind zu seinem Namen kam

Wenn zwei Menschen ein Kind erwarten, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Namen. Schließlich müssen alle Beteiligten jahrelang mit dieser Entscheidung leben. Einerseits soll der Name die Individualität des Nachwuchses (aber auch der Eltern) unterstreichen, andererseits möchte kaum jemand durch eine negativ besetzte oder übertrieben exotische Wahl ins soziale Abseits geraten. So fiel die Wahl auf www.mueller-denkt.de.

 

Ist dieser Name nicht zu banal? Nein, denn er hat ein paar, nicht von der Hand zu weisende, Stärken:

- Er ist einfach und einprägsam.

- Er hat eine gewisse Dynamik.

- Er ist nicht elitär.

- Er bezieht seine Spannung aus der Kombination eines gewöhnlichen Namens und einer ungewöhnlichen Thematik.

- Last but not least: Die Endung .de war noch zu haben.

Ein besonderer Dank

Neben konstruktiv kritischen Begleitern gibt es eine Person, der ich von Herzen danke. Aus Freundschaft hat er in einer für mich schwierigen Phase den richtigen Impuls gesetzt und mir damit an einer unübersichtlichen Kreuzung einen Weg gezeigt, den ich alleine nicht gesehen hätte. Ohne ihn würde es diesen Blog nicht geben.