Über diesen Blog

Stellt der Hang zur Philosophie eine besondere Form der Gedankenschwere dar, die nicht sehr lebenstauglich ist? Die Schweizer Philosophin Ursula Pia Jauch ist dieser Meinung. Hat Sie damit recht? Ich denke ja, aber erfreulicherweise ist Philosophie zugleich sehr viel mehr. Zum Beispiel ein kurzweiliges und bereicherndes Sich-auf-den-Weg-machen.

 

Gemäß dem Motto "Der Weg ist das Ziel" ist es möglich, allen alltagsrelevanten Themen einen philosophischen Twist zu geben. Warum sollte man das tun, wenn die Welt auch ohne Philosophie schon kompliziert genug ist und die gefundenen Antworten wie am Fließband beständig neue - zum Teil lästige - Fragen produzieren, wenn einem die Philosophie im Gegensatz zu den Naturwissenschaften allgemein gültige Erkenntnisse vorenthält? Vielleicht deshalb, weil der Mensch dasjenige Lebewesen ist, das sich zum Ganzen seiner Existenz verhält und dem es um ein sinnvolles Eingebettet-sein in einen größeren Zusammenhang geht.

Dieser Blog ist kein Ruf aus dem Elfenbeinturm von einsamen Denkern für einsame Denker sein. Vielmehr ist er als lebendiger Tummelplatz für alle philosophisch interessierten Menschen gedacht. Ich möchte für alle bewegenden Themen offen sein und auf jegliche inhaltliche Engführung verzichten. Bei aller Lebensnähe wird die akademische Philosophie in den Blog-Beiträgen dezent, aber qualitätssichernd und strukturgebend, präsent sein. 

Darüber hinaus greife ich Themen auf, die Lesern auf den Nägeln brennen. Im Idealfall entwickelt sich dieser Blog im Zusammenspiel zwischen den Lesern und mir zu einem verbindenden Projekt.

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Hinweis zum Thema Gendern

Ich respektiere und schätze jeden Besucher unabhängig von Geschlecht und Rasse. Ich werde mich aber nicht dem Trend hin zu einer geschlechterneutralen Sprache anschließen. Wenn ich - wie soeben geschehen - von Besuchern und nicht von Besuchenden oder Besucher*innen (m/w/d) schreibe, bitte ich um Nachsicht. Es soll sich möglichst niemand ausgeschlossen fühlen.

Wie das Kind zu seinem Namen kam

Wenn zwei Menschen ein Kind erwarten, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Namen. Schließlich müssen alle Beteiligten jahrelang mit dieser Entscheidung leben. Einerseits soll der Name die Individualität des Nachwuchses (aber auch der Eltern) unterstreichen, andererseits möchte kaum jemand durch eine negativ besetzte oder übertrieben exotische Wahl ins soziale Abseits geraten. So fiel die Wahl auf www.mueller-denkt.de.

 

Ist dieser Name nicht zu banal? Nein, denn er hat ein paar, nicht von der Hand zu weisende, Stärken:

- Er ist einfach und einprägsam.

- Er hat eine gewisse Dynamik.

- Er wirkt einladend und klingt keinesfalls elitär.

- Er bezieht seine Spannung aus der Kombination eines gewöhnlichen Namens und einer ungewöhnlichen Thematik.

- Last but not least: Die Endung .de war noch zu haben.

Ein besonderer Dank

Neben konstruktiv kritischen Begleitern gibt es eine Person, der ich von Herzen danke. Aus Freundschaft hat er in einer für mich schwierigen Phase den richtigen Impuls gesetzt und mir damit an einer unübersichtlichen Kreuzung einen Weg gezeigt, den ich alleine nicht gesehen hätte. Ohne ihn würde es diesen Blog nicht geben.